Entstehung

Als eine weitere Aufgabe betrachten wir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, um ihnen eine ordentliche Freizeitbeschäftigung anzubieten und zu realisieren. Mit insgesamt 9 Nachwuchsmannschaften ist uns dieses wohl ganz eindrucksvoll gelungen, brauchen aber jetzt unbedingt Verstärkung im Trainer- und Betreuerbereich.

Seit geraumer Zeit ist in Guben etwas im Entstehen, wovon vor einigen Wochen, ja Monaten, noch niemand geträumt hat. Zu groß war bisher der Vereinspatriotismus der jeweiligen Vereinsmitglieder und Verantwortlichen von Lok und Chemie.

 

Lesen Sie doch aber selbst den Zeitungsbericht vom 10.06.2001 in der
"Lausitzer Rundschau"!

„Spielvereinigung CHL Guben" unmittelbar vor der Gründung

Ist es nun eine Sensation, welche von Vernunft gesteuert wurde, oder eine, welche aus heiterem Himmel entstand? Erstere ist in diesem Falle ohne „Wenn und Aber" zutreffend. Jeder Gubener kennt die Problematik der Abwanderungswilligen aus unserer Heimatstadt und Umgebung, besonders natürlich die der jüngeren Generation. Dieses macht sich natürlich auch in der sportlichen Vereinsarbeit deutlich spürbar. Es fehlt der Nachwuchs in verschiedenen Altersklassen, je Verein unterschiedlich. Die Abteilungen Fußball des ESV Lok Guben e. V. und des SV Chemie Guben 1990 e. V. , speziell deren Nachwuchstrainer und –betreuer, wiesen darauf schon einige Zeit lang hin.
Seit dem 07.06.2001 beginnt etwas zu wachsen, wovon vor Jahren, ja vielleicht vor Monaten, noch nicht mal geträumt wurde. Mitstreiter aus beiden Vereinen kamen nach einigen Vorabsprachen zu Tische, immerhin 16 an der Zahl, und diskutierten ein Konzept. Es werden in allen Altersklassen Spielvereinigungen gegründet, so dass aus beiden Vereinen die talentiertesten Fußballknaben zusammengeführt und schlagkräftige Teams gebildet werden. Diese sollen die Stadt Guben auf Landesebene würdig vertreten. Sollte die Anzahl der Fußball spielenden Kinder und Jugendlichen in den entsprechenden Altersklassen eine oder zwei weitere Mannschaften zulassen, so werden diese ebenfalls am Spielbetrieb entsprechend ihrem Niveau teilnehmen. Keiner wird nach Hause geschickt!!!!
Die Spieler bleiben in jedem Falle Mitglied ihres Vereines, um auch den Vereinsinteressen Rechnung zu tragen. Des weiteren kümmern sich jeweils die besten Trainer und Betreuer um die Mannschaften der Spielvereinigung, jeweils einer von Chemie und einer von Lok.
Das Grobkonzept steht und wird von allen Sportfreunden, welche an der Zusammenkunft teilgenommen haben, ausnahmslos getragen. Die Zeit drängt, denn die Meldungen an den Fußballverband müssen in kürzester Zeit geschehen.
Es wird ein Turnier für alle Altersgruppen beider Vereine organisiert, wozu Spieler und Eltern recht herzlich eingeladen sind. Dabei sollte Zeit gefunden werden, die eine oder andere Frage zu klären, sowie den Mannschaften und Spielern die weiteren Perspektiven nahe zu bringen.
Dieses Turnier soll in keinem Falle lange auf sich warten lassen und findet am Samstag den 23.06.01 auf den städtischen Sportanlagen statt.
Die Kinder und Jugendlichen der Altersstufe C, D, E und F treffen sich um 09:30 Uhr an der Sporthalle. Die A- und B-Jugend findet sich an selbiger Stelle um 12:00 Uhr ein.
In diesem Sinne lasst uns zum Wohle des Gubener Fußballsports und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen klotzen.

Wünschen wir der künftigen Spielvereinigung CHemie-Lok viel Glück.

Heiko Appelt

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Die weitere Entwicklung dieser "Spielvereinigung CHL Guben" liest sich wie folgt.
 Bericht in der "Lausitzer Rundschau" vom 20.07.2001! 

„CHL" schon in trockenen Tüchern

Vor einigen Wochen saßen Vertreter der beiden Fußballabteilungen von Lok und Chemie das erste Mal zusammen, um weitere Perspektiven für den Gubener Nachwuchsfußball abzustecken. Es gibt in Guben zu wenig Kinder und Jugendliche um zwei komplette Fußballnachwuchsabteilungen im Land Brandenburg an den Start gehen zu lassen. Darin war man sich einig, denn die Zahlen drückten es unmissverständlich aus.
Am 07.06.2001 wurde die „Spielvereinigung CHL Guben" für alle Nachwuchsbereiche zwischen Lok und Chemie gegründet, worüber schon berichtet wurde. Wenig später fanden schon die ersten gemeinsamen Spiele statt. Trainer und Eltern konnten dort die teilweise noch offenen Fragen klären.
Mittlerweile nimmt diese bisher einmalige Geschichte im Gubener Fußball Gestalt an.
Der Hauptverantwortliche Nachwuchskoordinator von CHL wird Andreas Hoth sein, als Stellvertreter fungiert Joachim Preuß. Die Position des „Finanzers" wird demnächst besetzt werden. Insgesamt gehören 7 Sportfreunde dieser Leitung an.
Weiterhin können alle Mannschaften von gut ausgebildeten Trainern und Betreuern begleitet werden. Bei den A-Junioren liegt die Verantwortung bei den Sportfreunden Kneschke und Grieschner, im B-Bereich bei Spfr. Drobbe und Kusch. Der C1- und C2- Jugend nehmen sich die Spfr. Kaluza, Adrian, Krügel und Fränzel an. Im D-Bereich, wo es 4 Mannschaften geben wird, arbeiten die Spfr. Mettke, Merkel, Held, Splitt, Zimmermann, Baeske und Schneider mit den Kindern. Bei den Allerjüngsten (E +F) werden die Spfr. Haedicke, Kracht, Krischke, Schulz, Lemke und Bonkatz die Zeit für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung nutzen.
Damit wurde eine gesunde sportliche Basis geschaffen.
Organisatorisch konnten auch schon die entsprechenden Eckpfeiler gesetzt werden.
Trikotsätze mit neuen Mannschaftsnamen sind in Arbeit, sämtliche Versicherungs- und Finanzfragen sind bis auf einige kleine Details geklärt. In den neuen Ansetzungsheften findet man schon den neuen Mannschaftsnamen, so dass die entsprechenden Info’s an den Fußballlandesverband auch als „gebucht" betrachtet werden kann.
Man wird sich in bewährter Runde noch einige Male treffen, ja treffen müssen. Probleme die in naher oder auch späterer Zukunft auftreten können, werden dann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in bewährter Manier gelöst werden.
Eines sollte bisher dennoch ohne „Wenn und Aber" eingeschätzt werden: „Es wurde in den vergangenen Wochen nicht gekleckert, sondern im Interesse des Gubener Fußballs und im Interesse der Gubener Kinder und Jugendlichen, ordentlich geklotzt."
Mittlerweile sitzen auch schon einige Sponsoren im Boot, welche an dieser „Geburtsstunde" im Gubener Fußball tatkräftig teilhaben wollen.
Anfang September, also unmittelbar vor Saisonstart, wird noch eine Elternversammlung durchgeführt, um auch letzte Formalitäten und evt. offenen Fragen zu klären.
Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Heiko Appelt

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"CHL" - Verantwortliche mit guter Bilanz und weiteren Zielen.
 Bericht in der Lausitzer Rundschau vom 03.08.2001!

„CHL“ nicht mehr aufzuhalten!

„CH“emie und „L“ok werfen ihre Fußballnachwuchsabteilungen zusammen. Diese neue Spielvereinigung heißt „CHL“ und ist beim Fußballlandesverband gemeldet und für den Wettspielbetrieb auf Landesebene zugelassen worden. Neben dem Hauptverantwortlichen Andreas Hoth und seinem Stellvertreter Joachim Preuß, arbeiten weitere 5 Sportfreunde in der neuen Leitung mit.
Sinn und Zweck dieser Vereinigung war schlicht und einfach Personalmangel an Kindern und Jugendlichen in unserer Heimatstadt Guben.
Im Zuge dieser Vereinigung wird kein Kind, egal welcher Begabung, auf der Strecke bleiben! Für Jeden, aber auch Jeden, wird eine ordentliche sportlich durchorganisierte Freizeitgestaltung geboten.
Selbst bei äußerst kritischer Betrachtung, und die Verantwortlichen betrachteten diese „Geburtsstunde“ im Gubener Fußball ohne Augenwischerei, kann man nur Positives abgewinnen. Die Kräfte werden gebündelt. Qualität und Flexibilität werden schon alleine durch die Nutzung der Erfahrungen von Trainern und Betreuern beider Vereine erhöht. Dass die startenden Mannschaften ebenfalls schlagkräftiger werden, also die Fahnen der Stadt Guben im Land Brandenburg noch besser präsentieren werden, steht ohnehin außer Frage. Sportlich gesehen, muss man zwar auf das ein oder andere Nachwuchsderby verzichten, was aber nur die halbe Wahrheit ist. Chemie wie auch Lok, hätten zur neuen Saison wohl nicht mehr alle Altersklassenmannschaften an den Start schicken können. Somit wären drei-vier Derbys ohnehin gestorben.
Betrachtet man die Sache aus finanzieller Hinsicht, heutzutage wohl eine der wichtigsten Komponenten, so füllt sich das Boot der Sponsoren spürbar.
Dennoch wird jeder Bürger, jedes Unternehmen, jede Vereinigung usw.,  mit offenen Armen empfangen werden, welcher diese „Spielvereinigung CHL“ finanziell oder mit Zeit und Engagement unterstützen möchte.
Ansprechpartner sind in erster Linie die beiden Verantwortlichen Andreas Hoth (Tel.: 431303) und Joachim Preuß (Tel.: 550142), sowie die beiden Abteilungsleiter Dirk Fischer vom ESV Lok (Tel.: 3254) und Konrad Großmann (Tel.: 68710) von Chemie. Die „Spielvereinigung CHL“ hat bei der Sparkasse Spree-Neiße folgendes Konto eingerichtet: Kto.-Nr.: 3502111250 BLZ: 180 500 00 .

Präsentation im Sportzentrum am 08. September!

Der heiße Start wird am 08.09.2001 im Sportzentrum Kaltenborner Straße erfolgen. An diesem Tage präsentieren sich alle Mannschaften, alle Trainer und Betreuer, sowie Sponsoren dem Publikum. Genaue Uhrzeit, sowie detaillierte Ablaufmodalitäten dieses doch „historischen“ Tages der Fußballgeschichte Gubens, werden rechtzeitig in der lokalen Presse bekannt gegeben.

Heiko Appelt

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Die Trainer und Betreuer  von "CHL" wurden vorgestellt, und ein Spendenaufruf wurde gestartet.
Bericht in der Lausitzer Rundschau vom 13.08.2001!

„CHL“ unaufhaltsam auf dem Vormarsch

Was kann der Stadt Guben aus sportlicher Sicht besseres passieren, als dass  zwei Fußballnachwuchsabteilungen einen Zusammenschluss tätigen. Geschehen ist das zwischen Lok und Chemie. Profitieren werden in erster Linie die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt. Für Sie wird eine äußerst sinnvolle Freizeitgestaltung realisiert, wo die Kräfte und Erfahrungen der Trainer und Betreuer beider Vereine gebündelt werden. Darüber hinaus werden sicherlich in absehbarer Zeit schlagkräftige Teams aller Altersstufen im Land Brandenburg für einige Furore sorgen, der Stadt Guben also positive Schlagzeilen bringen.

Ohne Geld geht es auch bei „CHL“ nicht
Nach wie werden noch Sponsoren gesucht, welche diese Gründungsgeschichte im Gubener Fußball unterstützen. Um es nochmals deutlich zu machen. Das Geld wird ausschließlich für die Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Trikotsätze, Bälle, Netze, und vieles mehr an dem täglich gebrauchten Fußballutensil wird davon gekauft werden. Des weiteren müssen auch Schiedsrichter bezahlt, Fahrten zu den Auswärtsspielen abgesichert werden, um nur einiges zu nennen.
Es lohnt sich also. Was gibt es denn Schöneres als den Nachwuchs unserer Stadt beim Fußball Erfolge sammeln zu sehen.
Interessierte Sponsoren können Ihren Beitrag auf folgendem Konto leisten:

Sparkasse Spree-Neiße / BLZ: 180 500 00 / Kto.-Nr.: 3502111250

Präsentation am 08.09.01
Am Samstag dem 08.09.01 werden sich ab 13:30 Uhr im Sportzentrum Kaltenborner Straße alle Mannschaften inclusive Trainern und Betreuern präsentieren. Gekoppelt mit einem Aufmarsch werden dieses Zeremoniell Vertreter der Stadt und des Fußballs, sowie alle Sponsoren begleiten.

Heiko Appelt 

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Erste Interviews mit Spielern und Verantwortlichen in der Lausitzer Rundschau
 vom 16.08.2001

Chemie und Lok sind gemeinsam stark

Was Trainer und Spieler sagen

Seit einer Woche trainiert sie nun, die neu gebildete CHL-Mannschaft, die aus den besten Spielern der Fußballvereine Chemie und Lok Guben gebildet wurde. Aufgrund der Abwanderung aus Guben und Umgebung war dies notwendig geworden. Die RUNDSCHAU besuchte an ihrem zweiten Trainingstag die Mannschaft und wollte wissen, wie Trainer und Spieler mit der Situation umgehen und was die Mannschaft für Erwartungen und Ziele hat.

Alexander Kneschke, Trainer der neuen Gubener Mannschaft, meint, dass Lok eine gute Trainingsarbeit leistet, diese sich jedoch von der von Chemie sehr unterscheidet und es deshalb anfangs für die Kicker Integrationsschwierigkeiten gibt. Diese gilt es in den nächsten Wochen gänzlich zu beseitigen und die Mannschaft zu festigen. Aber er sieht keine Probleme, dass sich die Mannschaft gut einspielen wird und dann dürfte ein Platz im guten Mittelfeld durchaus realistisch sein.
Sehr interessant findet Manuel Görlitz, ehemaliger Lok-Spieler,das Training bei Chemie zu erleben und gemeinsam mit ehemaligen Rivalen auf dem Platz zu stehen und Punkte zu jagen. Es könne für Guben nur gut sein, denn nur gemeinsam kann man etwas erreichen.
Daniel Hennrich, ebenfalls bei Lok spielend, zieht den Spaß am Fußball spielen bei der Jugend der Härte bei den Männern vor. Er sieht es als durchweg positiv, dass Lok und Chemie nun die Stadt Guben auf Landesverbandsebene gemeinsam vertreten. Er erhofft sich nach gutem Start mit seiner Mannschaft einen Platz im Mittelfeld.
Benjamin Bartsch, ehemaliger Chemie-Spieler, empfindet die Vereinigung als einzige Lösung, da es im nächsten Jahr zu wenige Spieler gewesen wären. Auch er ist der Meinung, dass ein guter Platz im Mittelfeld machbar sein müsste.
Ebenfalls als positiv empfindet Christian Tzscheppan, Chemie-Spieler, den Zusammenschluss. Er wünscht sich, dass die Mannschaft sich in der oberen Tabelle etablieren kann. Bleibt den Kickern der CHL-Mannschaft optimale Trainingsergebnisse zu wünschen, und dass sich die Hoffnungen der Spieler wie die der Trainer erfüllen.

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